13. Oktober 2008 80. Wirtschafts-Presse-Forum: Investitionen in unsere Landeshauptstadt

Zum 80. Mal fand am Montag das Wirtschafts-Presse-Forum statt. Nur die neue Superhalle namens Metropolis schien für dieses Jubiläum der richtige Ort. Die riesige Halle war erst am vergangenen Freitag offiziell eröffnet worden. Passend dazu der Titel des gestrigen Forums "Große aktuelle Investitionen in unserer Landeshauptstadt". Knapp 200 Zuhörer aus Wirtschaft, Politik und Medien versammelten sich im schick designten und großzügigen Foyer der Halle um Friedhelm Schatz, Geschäftsführer der Filmpark Babelsberg GmbH, Martin Küber und Gerald Meier vom rbb Fernsehen (Sendung "WAS!") sowie Kurt Jox, Sprecher der Möbel-handelsgruppe Porta zu hören. Dr. Milos Stefanovic, Präsident des Wirtschafts-Presse-Forums begrüßte die Runde.
Babelsberg, 13.10.2008 Friedhelm Schatz, seit 2003 mit einem weiteren Partner Eigentümer, konnte seinen Stolz auf die neue Halle Metropolis kaum verbergen. Mit einer Fläche von gut 3.000 qm ist der Bau ein Symbol für die Wirtschaftskraft des Landes. 10 Millionen Euro wurden investiert, um bis zu 5.000 Personen Platz zu bieten. Die Mehrzweckhalle kann beliebig umgestaltet werden. Und die neue Halle ist nur ein Teil einer Erfolgsgeschichte: bis heute besuchten den Filmpark mehr als acht Millionen Besucher, so Friedhelm Schatz stolz. Es gibt Stuntshows, ein 4D-Actionkino, eine Westernstraße oder Requisiten wie bspw. Löwenzahns bekannten blauen Bauwagen. Etwas besonderes sind auch Angebote wie Filmworkshops oder ähnliche Events, die bspw. von Unternehmen gebucht werden können.

Neben der Vorstellung von unternehmerischen Erfolgsgeschichten aus der Hauptstadtregion ist das Wirtschafts-Presse-Forum auch Schnittstelle zu den Medien. Wie Verbraucher über Produkte oder die Bevölkerung über Unternehmen informiert werden, davon berichteten Martin Küber, Redaktionsleiter "Wirtschaft und Verbraucher" und Gerald Meyer, Moderator des Wirtschaftsmagazins "WAS!- Wirtschaft, Arbeit, Sparen" vom rbb Fernsehen. "Wir möchten Wirtschaft erklären und Verbraucher aufklären", so der Tenor der beiden Referenten. Interessant sind stets die Geschichten dahinter. Wichtig sei dabei eine möglichst objektive Sichtweise, die die Einflußnahme durch die PR-Profis eines Unternehmens ausschließt. Und so klärt das Magazin Woche für Woche Verbraucher auf, berichtet über Unternehmer, die bürokratische Fehden auszutragen haben oder gibt schlecht bezahlten jungen Menschen aus Zeitarbeitsfirmen eine Stimme.

Ein Unternehmen, das sicherlich keinen Grund zur Kritik gibt, ist der Möbelhändler Porta, dessen Potsdamer Haus erst Ende August 2008 nach einer 50 Mio. Investition eröffnet worden ist. Kurt Jox, Sprecher der Geschäftsleitung, stellt die Ziele des Unternehmens heraus: Es gehe um die Inszenierung von Wohnen und um soziales Engagement. 20 Einrichtungshäuser hat Porta bundesweit, zudem gibt es unter dem Namen SB-Möbel-Boss über 80 Möbeldiscounter. Wirtschaftliche Stabilität ist garantiert: Das Unternehmen stemmt sämtliche Investitionen mit über 57 Prozent Eigenkapital-Quote aus eigener Kraft. Daneben gilt für Kurt Jox: nicht nur der Filialist vor Ort sein, sondern sich auch für die Gemeinschaft engagieren: So ließ sich das Unternehmen bspw. in Potsdam eine Liste von möglichen Spendenempfängern zusammenstellen. Jetzt unterstützt Porta u. a. die Potsdamer Tafeln oder die Aktion "Helm auf", um Kinder besser vor tödlichen Radunfällen zu schützen. Auf eines ist Kurt Jox aber besonders stolz: Am Standort Potsdam beschäftigt das Unternehmen 250 Mitarbeiter, davon wurden 180 aus der Arbeitslosigkeit geholt.

Im Anschluß bot das Wirtschafts-Presse-Forum, wie es Tradition ist, ein geselliges Beisammensein mit guten Geprächen, der Vertiefung alter und knüpfen neuer Kontakte bei einem großen Büffet. Das nächste Wirtschafts-Presse-Forum findet am 01. Dezember 2008 statt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.filmpark-babelsberg.de
www.porta.de

Das Wirtschafts-Presse-Forum Brandenburg e. V. bietet Unternehmern, Medien, Politikern und führenden Ministerialbeamten seit 1992 die Möglichkeit, Kontakte aufzubauen, Netzwerke zu vertiefen und Verbindungen zu pflegen.